Warum du nach dem Seminar nichts kannst
Von sechs Menschen, die ein Kommunikationsseminar verlassen, wendet ungefähr einer das Gelernte dauerhaft an. Die Forschung hat für den Rest einen eigenen Begriff: Scrap Learning, Schrott-Lernen. Je nach Studie verpuffen zwischen 45 und 85 Prozent aller Weiterbildung wirkungslos. Micha erklärt in dieser Folge, warum das kein Zufall ist und warum ausgerechnet die beliebtesten Seminarinhalte, die klassischen Kommunikationsmodelle, daran nichts ändern können.
Du erfährst, warum sich Wissen wie Fortschritt anfühlt, obwohl es keiner ist, und woran die Expertiseforschung von Anders Ericsson echtes Training erkennt: individuell, mit sofortigem Feedback, an der Grenze des eigenen Könnens, mit Wiederholung. Micha legt offen, wie er selbst deshalb arbeitet: so wenig Theorie wie möglich, individuelles Feedback statt Stoffplan, und erstaunlich viel Zeit mit der Frage „Wer bin ich wirklich", weil Technik ohne geklärte Person ein Kostüm bleibt. Am Ende bekommst Du vier Übungen für die nächste Woche, darunter die härteste von allen: dreißig Sekunden Selbstaufnahme.
Wenn Du trainieren willst statt nur zu wissen: MEandYou.de.
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